Home


Bildbearbeitung
Fotografie

Fachwissen
Links
Off-Topic

Kontakt

Grundlagen der digitalen Infrarot-Fotografie.



1) Das Spektrum

In der Fotografie verstehen wir Licht als Teil der elektromagnetischen Schwingungen, die uns umgeben, und zwar genau den Teil, den wir sehen können. Radiowellen oder Röntgenstrahlung können wir hingegen nicht sehen, obwohl auch das elektromagnetische Schwingungen sind. Schwingungen breiten sich wellenförmig aus. Die Wellenlänge beschreibt die Distanz von einem Wellenberg zu dem nächsten und wird in Nanometern (nm) angegeben.

Das Farbspektrum

Der für das menschliche Auge wahrnehmbare Bereich liegt so in etwa zwischen 400 und 700 nm (vereinfacht ausgedrückt). In diesem Bereich sind alle Primärfarben enthalten (Rot, Grün, Blau), die sich bei Addition als weißes Licht darstellen. Alle anderen Wellenlängen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar und werden daher nicht mehr als „Licht“ bezeichnet. Die Infrarot-Fotografie erfasst also einen für das menschliche Auge nicht mehr wahrnehmbaren Bereich über 700 bis ca. 1000 nm
(= 0,7 bis 1,0 µm/Mikrometer)
, ist aber nicht zu verwechseln mit der Wärme-Fotografie, die einen Bereich von 3 bis ca. 14 µm (= 3.000 bis 14.000 nm/Nanometer) umfasst und auch manchmal als „Fernes Infrarot“ bezeichnet wird. Auch das ist vereinfacht ausgedrückt, denn bei elektromagnetischen Strahlungen beschreibt man nicht nur die Wellenlänge, sondern auch die Entstehung einer Strahlung (siehe auch: Der Wood-Effekt).




–> weiter

 
  Übersicht – 1 – 2  
Fachwissen über die Infrarot-Fotografie Fachwissen über die Panorama-Fotografie Fachwissen über die Elektronische Bildbearbeitung