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… Fortsetzung (Grundlagen der digitalen Infrarot-Fotografie)



2) Testen der Kamera auf Infrarot-Tauglichkeit

Wir arbeiten also mit etwas, für das der Mensch keinen Rezeptor besitzt. Der Rezeptor einer digitalen Kamera jedoch – der Sensor – ist sehr wohl infrarotempfindlich. Er ist sogar mitunter bauartbedingt derart infrarotempfindlich, dass es für die normale Fotografie nötig ist, infrarote Wellenlängen (= IR) zu sperren, um die Qualität der Abbildungen zu erhöhen. Das wird erreicht durch einen so genannten "Infrarot-Sperrfilter" (nicht zu verwechseln mit dem Infrarot-Filter!), der in die betreffende Digitalkamera eingebaut ist. Leider – oder glücklicherweise – gelingt das Sperren oft nicht ganz, so dass sehr viele Digitalkameras für die Infrarot-Fotografie tauglich sind.
Das findet man heraus, in dem man sich eine beliebige Fernbedienung (z.B. TV) schnappt, auf einen Knopf drückt und dann schaut, ob die Kamera einen Lichtpunkt am Sensor der Fernbedienung registriert. So in etwa:
Mit einer Fernbedienung die Kamera auf Infrarottauglichkeit testen
Diese Kamera ist also prinzipiell IR-tauglich, allerdings sieht das Bild ja so noch einigermaßen „normal“ aus. Um alle anderen Wellenlängen, außer denen der IR-Strahlung, später bei der Aufnahme zu eliminieren, wird dann ein
IR-Filter aufgeschraubt
, der ja hier noch nicht zum Einsatz kam. Dieser wiederum ist nicht zu verwechseln, mit dem IR-Sperrfilter, der sich in der Kamera befindet!



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