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2) Horizont und Überlappung



Die Überlappung der Aufnahmen

In Zeiten der digitalen Fotografie ist es möglich, ohne eine spezielle Kamera aus mehreren einzelnen Aufnahmen ein Panorama zusammenzusetzen – so in etwa.
normales Panorama
Im Prinzip braucht man noch nicht einmal ein Stativ zusätzlich dafür, sondern muss die Aufnahmen lediglich überlappend erzeugen, damit die einzelnen Teile anhand
von markanten Punkten im Motiv (Hauskanten u.ä.) später am Rechner durch das so genannte Stitching-Programm (to stitch=nähen) zusammengesetzt werden können (hier empfiehlt sich in etwa eine Überlappung der Einzelaufnahmen von 30%). Mit dieser zusätzlichen Überlappung erhöht sich natürlich auch die Anzahl der Gesamtaufnahmen für den gwünschten Aufnahmebereich.
Überlappungen bei Panorama-Aufnahmen
Natürlich ist die Anzahl der erforderlichen Aufnahmen auch abhängig von der gewählten Brennweite. Da Telebrennweiten (äquivalent zu Kleinbild > 50mm) einen kleineren Ausschnitt abbilden als die Weitwinkelobjektive (< 50mm/wie der Name schon sagt), steigt hier die Anzahl der Aufnahmen pro Bildausschnitt, aber der erforderliche Drehwinkel (= Verdrehwinkel/Schrittweite) wird kleiner. Umgekehrt braucht man weniger Aufnahmen für den gewünschten Bildausschnitt bei Weitwinkel-Objektiven, bei denen der Drehwinkel für den Schritt von einer Aufnahme zur nächsten im Vergleich höher ist. Am besten, man testet die Schritte vor Erstellung der Einzelaufnahmen anhand des Motives im Sucher oder auf dem Display mal aus und merkt sich die Gradzahl. Hier habe ich übrigens einen wunderbaren Schrittweiten-Rechner entdeckt – probiert es ruhig mal aus: Drehwinkel-Rechner

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